Der Gott des Gemetzels

Schauspiel von Yasmina Reza

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Zwei Jungen streiten sich: Ferdinand hat Bruno auf dem Spielplatz mit einem Stock die Schneidezähne herausgeschlagen. Die beiden Elternpaare verabreden sich, um gemeinsam den Streit ihrer beiden Söhne zu schlichten. Die versöhnliche Atmosphäre ist nicht von langer Dauer. Die Fassade des bürgerlichen Anstands bröckelt zusehends. Ein besorgniserregendes Ereignis nach dem anderen bricht auf die Paare ein, bis die Nerven vollkommen blank liegen. Und ist der Gott des Gemetzels erst einmal entfesselt, ist er nicht mehr zu verbannen. Die vier Erwachsenen offenbaren nach und nach ihr wahres Wesen, das natürlich alles andere als zivilisiert ist.

Yasmina Rezas zweifellos bekanntestes Theaterstück ist ein moderner Klassiker, der es mit seinen dramatischen Vorfahren wie „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ ohne weiteres aufnehmen kann.

Trailer: Peter Wedel - © PRT

Mit: Philine Bührer, Sven Gey, Bernhard Glose, Kinga Prytula
Regie, Bühne, Kostüm: Oliver Paolo Thomas
Lichtdesign: Oliver Paolo Thomas, Joachim Kiel
Regieassistenz, Mitarbeit Bühne/Kostüm: Kerstin Sommer
Regiehospitanz, Mitarbeit Bühne/Kostüm: Merle Pätsch
Konstruktion Tisch: Joachim Kiel, Tom Haarmann

Pressestimmen

Das hervorragende Ensemble aus Philine Bührer, Sven Gey, Bernhard Glose und Kinga Prytula nimmt das Publikum mit auf einen Trip an die Abgründe der bürgerlichen Existenz, bei dem rationale Maßstäbe aus dem Blick geraten. [...] Dabei ist das Ganze keinesfalls harmlos-lustig: Dass durchaus gebildete Erwachsene alle Regeln des angemessenen Umgangs mit Konflikten vergessen, hat wohl jeder schon erlebt. So gerät der Abend zu einer Gratwanderung zwischen schadenfrohem Gelächter und Selbsterkenntnis. - Absolut sehenswert. (Stadtspiegel)
 
Mit der geistreichen Boulevardkomödie DER GOTT DES GEMETZELS von Yasmina Reza um zwei zankende Ehepaare gelingt Regisseur Oliver Paolo Thomas am Prinz-Regent-Theater eine rauschhafte Revue der Eitelkeiten. Vier fabelhafte Schauspieler stürzen sich so beherzt wie kurzweilig in einen bitterbösen Wohnzimmer-Krieg, der im Laufe der turbulenten Aufführung so viel Witz und Dynamik entwickelt, dass am Ende jubelnde Zuschauer und eine völlig verwüstete Bühne zurückbleiben. Ein ganz großer Spaß und eine Hymne an die Schauspielkunst: Gut möglich, dass hier ein neuer Renner auf dem Spielplan steht. (WAZ)