Die Frau, die gegen Türen rannte

Schauspiel von Roddy Doyle

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Für Paula Spencer (Kinga Prytula) ist mit 39 Jahren das Meiste in ihrem Leben schon gelaufen. Und es ist nicht gut gelaufen. In der Schule wird sie knapp über Sonderklassenniveau eingestuft. Zwischen abgestumpften Lehrern und zudringlichen Banknachbarn trainiert sie schmutziges Denken und abgebrühtes Benehmen. Dann gründet sie mit ihrer Jugendliebe Charlo eine Familie. Und immer wieder sitzt sie im Krankenhaus und erklärt ihre Verletzungen damit, dass sie gegen eine Tür gelaufen sei. Nun ist Charlo tot und Paula beginnt zu sprechen.

Booker-Preisträger Roddy Doyle erzählt die Geschichte einer alkoholsüchtigen Frau, die allen Widerwärtigkeiten und Demütigungen zum Trotz ihr Leben in die Hand nimmt. Ein furioser Monolog über eine enttäuschte Liebe und den unermüdlichen Versuch, das Leben aus eigener Kraft in den Griff zu bekommen.

Die Inszenierung von Hans Dreher wurde bei den Privattheatertagen Hamburg 2019 mit dem Monica Bleibtreu Preis in der Kategorie zeitgenössisches Drama ausgezeichnet.
Auszug aus der Begründung der Jury:
„Es gibt verschiedenste Kriterien eine Inszenierung auszuzeichnen, aber letztlich hat uns, im Sinne von Belinski, die Unbedingtheit der Darstellung von Kinga Prytula am meisten überzeugt. In dem sie „gegen die Türen rannte“ hat sie uns mit ihrem Enthusiasmus die Tür geöffnet, in eine abgründige und dunkle Welt, die durch ihre Passion und Liebe uns begeistert hat.“
(Kai Wessel, Pjotr Olev, Bernd Grawert)

 

Trailer: Peter Wedel - © PRT

Vorverkauf ab 03.09.

Mit: Kinga Prytula, Manuel Loos
Regie: Hans Dreher
Bühne: Hans Dreher, Tom Haarmann, Joachim Kiel
Regieassistenz: Imke Siebert

Pressestimmen

"Dem künstlerischen Team des Prinz Regent Theaters gelingt ein Blick in menschliche und soziale Abgründe, der Klischees mühelos umschifft. Und Kinga Prytula, bislang eher selten auf Bochumer Bühnen zu sehen, ist eine echte Entdeckung." (Stadtspiegel Bochum)

"Schauspielerin Kinga Prytula gelingt in ihrem Solo ein spannender Drahtseilakt: Einerseits erzählt sie als Paula relativ nüchtern aus ihrem Leben, andererseits spielt sie gerade Paulas Exzesse, die vielen Demütigungen, die Mutlosigkeit, aber auch Paulas Aufmüpfigkeit mit Hingabe." (WAZ)