HUNGER

von Knut Hamsun

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„Es war in jener Zeit, als ich in Kristiania umherging und hungerte, in dieser seltsamen Stadt, die keiner verlässt, ehe er von ihr gezeichnet worden ist.“ (aus HUNGER von Knut Hamsun)

HUNGER erzählt vom Überlebenskampf eines jungen Mannes in der norwegischen Stadt Kristiania – dem heutigen Oslo – Ende des 19. Jahrhunderts. Es ist die Geschichte eines Menschen, der Hunger leidet, aber sich vor Essen ekelt und Nähe sucht, obwohl er diese nicht erträgt. Verzweifelt schreibt er gegen die Armut an: Wenn er hin und wieder einen Artikel an eine Zeitung verkaufen kann, dann ist immerhin eine Mahlzeit oder ein Obdach für die Nacht sicher.

Diese Bühnenadaption des Romans von Knut Hamsun thematisiert das Scheitern an den eigenen Ansprüchen, die schonungslose Selbstentblößung, die Zurschaustellung des Schmerzes als oppositionellen Akt. Die Parallelwelt des Prekariats, vor der man allzu gern die Augen verschließt, wird theatral sichtbar.

Knut Hamsun, 1859 geboren, verarbeitete in diesem Debutroman seinen eigenen beschwerlichen Beginn als Schriftsteller, bevor er als Träger des Literaturnobelpreises den Literaturskandal Norwegens auslöste: Hamsun sympathisierte mit dem Nationalsozialismus. Ein Bekenntnis, das ihn ähnlich rätselhaft und verquer erscheinen lässt wie einige seiner Romanfiguren.

So gelangen Sie zu einem Ticket. Bitte buchen Sie hierfür zunächst ein sog. „Service-Ticket“:

Wir wären so gerne wieder live und in Farbe für Sie da! Darauf hoffen und darum bangen wir tagtäglich neu. Dabei müssen wir uns auf die sich ständig ändernden Inzidenzen und auf die daraus resultierenden Maßnahmen einstellen. In Anbetracht der ganzen Unklarheiten ist es ausgesprochen schwer für uns, einen Vorverkauf zu organisieren. Niemand kann uns verlässlich sagen, wann wir die entsprechenden Inzidenzen in Bochum haben werden, um wieder öffnen zu dürfen. Niemand kann uns als Veranstalter zum jetzigen Zeitpunkt Auskunft geben, für wie viele Zuschauer*innen wir unseren Theaterraum wieder öffnen dürften.

Im April haben wir einen Spielplan entworfen, den wir sowohl online als auch vor Publikum spielen können. Der Lockdown dauert nach momentanem Stand bis zum 18.04.2021 an. Aus diesem Grund werden wir die Vorstellungen bis einschließlich 18.04.2021 als Live-Internet-Formate online realisieren.

Für die darauffolgenden Vorstellungen haben wir das sog. „Service-Ticket“ eingerichtet. Für nur einen Euro (zzgl. VVK-Gebühr) können Sie sich ein Vorkaufsrecht sichern. Wer sich also zuerst ein Service-Ticket für den Vorstellungstag sichert, wird unter den ersten Live-Zuschauer*innen dabei sein können. Entsprechend bieten wir ein Kontingent von nur 30 Service-Tickets pro Vorstellung an. Sollten wir zum gegeben Vorstellungstermin weniger als 30 Zuschauer*innen einlassen dürfen, gehen wir ebenfalls nach dem chronologischen Eingang der Service-Ticket-Reservierung vor.

Sie können sich sicherlich vorstellen, dass dies für unser kleines Theater einen hohen organisatorischen Aufwand bedeutet. Deswegen erlauben wir uns, in Form dieses Service-Tickets eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von einem Euro (zzgl. VVK-Gebühr) zu erheben. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zurzeit nur Online-Reservierungen über TicketPay entgegennehmen können. Sie gelangen über unsere Webseite (https://www.prinzregenttheater.de/) zu TicketPay. Sollten Sie bei der Buchung Probleme haben, dann erreichen Sie TicketPay über deren Kundenhotline (Tel. +0049 2381 – 33 898 44 oder help@ticketpay.de). Bitte sehen Sie auch unbedingt nach Ihrer Bestellung in Ihrem SPAM-Ordner nach, ob die Bestellbestätigungs-E-Mail vielleicht dort gelandet sein könnte.

Wir bitten Sie, bei der Reservierung mittels unseres Online-Ticketanbieters TicketPay Ihre Telefonnummer und Ihre E-Mailadresse anzugeben, damit wir Sie auf jeden Fall rechtzeitig erreichen können. Ihre Daten verarbeiten wir gemäß der aktuell gültigen DSGVO.

Mit: Oliver Möller

Regie und Spielfassung: Jochen Langner
Sound-Design: Manuel Loos
Regieassistenz: Merle Pätsch