Mélodie! Maladie! Mélodrame!

Artist in Residence Christoph Iacono plus Sébastien Jacobi

So
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Ein musikalischer Abend zum Leben Ingrid Cavens,
frei nach dem Roman "Ingrid Caven" von Jean-Jaques Schuhl.
Uraufführung am Saarländischen Staatstheater.

Die Zeit der Stars, der Diven, Haute Couture - ist seit langem vorbei. Flitterkram, Firlefanz! Deine berühmten Filmemacher, deine Welt der Premieren, Hotels und der Magazine. Es gibt nur noch Remakes, Sequels, Replikanten! Je mehr sich die Zeit heute beeilt, umso langsamer wird sie. Und jetzt, da völlige Windstille herrscht, fällt es schwer, vergangene Epochen zu verstehen:

Ingrid Caven, 1938 in Saarbrücken geboren, ist Schauspielerin und Sängerin. Sie trat in Filmen von Rainer Werner Fassbinder (mit dem sie auch verheiratet war), Werner Schroeter und Daniel Schmid auf. Sie wird in Paris als „La Caven“ gefeiert, wie eine Piaf oder Dietrich. Der Kultautor Jean-Jaques Schuhl erhielt für seinen Roman „Ingrid Caven“ den Goncourt Preis 2000.

Eine Hommage. Keine Biografie.

Mit: Verena Bukal, Ali Berber, Bernd Geiling, Christoph Iacono,
Valda Wilson (La Traviata Arie im Film)
Regie/Bühne/Film: Sébastien Jacobi
Musik: Christoph Iacono
Kostüme: Cinzia Fossati
Produktionsleitung: Sönke Behrens

Mit freundlicher Genehmigung des Saarländischen Staatstheaters

Pressestimmen

"Verena Bukal verleiht der Caven nicht nur darstellerisch eine ganz wunderbare, zerbrechlich feminine Erscheinung, in der doch mehr Stärke und Selbstbewusstsein steckt, als man annahm. Als Sängerin läuft sie erst recht zur Hochform auf. 15 Caven-Chansons darf sie singen, mit genau der richtigen Portion Drama und Schwermut, die ähnlich wie bei Piaf so klingen, als sänge sie um ihr Leben."  (Saarbrücker Zeitung)

"Allein schon wegen ihr kann man diesen Theaterabend getrost empfehlen. Verena Bukal gibt eine grandiose Ingrid Caven."(SR2 Kulturradio)