PEEPSHOW

Schauspiel von Marie Brassard

So
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„Es gibt viele Wege, es zu tun: Du kannst sie in ein Restaurant einladen, eine gute Flasche Wein und ein tolles Abendessen bestellen, und wenn ihr damit fertig seid, kannst du ihre Hand in deine nehmen, ihr in die Augen schauen und ihr sagen: ‚Ich bin so glücklich über die großartige Zeit, die wir zusammen gehabt haben, all das war wundervoll, aber jetzt, glaube ich, ist es Zeit, weiter zu gehen.‘ Wenn sie zu weinen anfängt, kannst du sie in den Armen halten und sagen: 'Baby, es tut mir so Leid ... Es liegt nicht an dir, ich bin es ...Und jetzt muss ich wirklich gehen, bevor alles nur schlimmer wird.' Und dann gehst du hinaus.“

Das Solo-Stück PEEPSHOW der kanadischen Dramatikerin/Schauspielerin/Regisseurin Marie Brassard spielt auf jene Erfindung des Erotikgewerbes an, die – üblicherweise gegen Münzeinwurf – den verstohlenen Blick auf einen intimen Moment erlaubt.

PEEPSHOW besteht entsprechend aus kurzen, locker zusammenhängenden aber stets überraschenden Szenen, die teils von erwiderter, teils von enttäuschter Begierde handeln und dabei nie die Machtverhältnisse aus den Augen verlieren. Diese Produktion entsteht in Kooperation mit dem Studiengang Regie der Folkwang UdK.

Informationen zum Vorstellungsbetrieb unter der aktuellen Corona-Schutzverordnung finden Sie hier.

Trailer: Christine Rockenfeller, Luis Liun Koch - © PRT

Mit:
Maike Elena Schmidt

Regie & Ausstattung: Hannah Frauenrath
Musik: Maike Elena Schmidt
Licht: Tom Haarmann
Ton: Joachim Kiel
Regieassistenz: Kerstin Sommer
Regiehospitanz: Indira Rieder

Fotos: © Anna Högerle

Aufführungsrechte: Theaterstückverlag München

Diese Produktion entstand in Zusammenarbeit mit dem Studiengang
Regie der Folkwang UdK.

Pressestimmen

Zu wörtlich nehmen sollte man den Titel PEEPSHOW nicht – und sich erst recht nicht vom Theaterbesuch abschrecken lassen. Als Metapher hat er allerdings durchaus seine Berechtigung: Es geht um das Inszenieren von Sexualität und Partnerschaft, das sich nicht zuletzt im Sprechen darüber vollzieht. Und da hängt man Maike Elena Schmidt förmlich an den Lippen. […] Unbedingt ansehen. (Stadtspiegel)