ORLANDO

Schauspiel nach dem Roman von Virginia Woolf basierend auf einer Fassung von Annette Müller

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In jedem menschlichen Wesen gibt es ein Schwanken zwischen den Geschlechtern hindurch. Mit den Verwicklungen, die sich daraus ergeben, hat jeder hier vielleicht schon eigene Erfahrungen gemacht, aber wir verlassen das Allgemeine und verzeichnen nur die Wirkung, die das alles auf Orlando hatte.

Ein Menschenleben, das vier Jahrhunderte und zwei Geschlechter umfasst: Diese ungewöhnliche Prämisse liegt Virginia Woolfs 1928 verfassten Schlüsselroman ORLANDO: EINE BIOGRAFIE zu Grunde. Nachdem dem jungen Adeligen Orlando das Herz gebrochen wurde, fällt er in einen tagelangen, tiefen Schlaf. Als er erwacht, hat er aufgehört, zu altern. Als Dichter versucht er, die Welt zu erklären, als Gesandter erkundet er andere Kulturen. Viele Jahre später sucht ihn erneut ein todesähnlicher Schlaf heim. Erst nach einer Woche wird er wach: Als Frau. Aus der Sicht einer Frau, die auch das Mannsein kennt, beobachtet Orlando als Mensch, wie sich die Zeiten und Sitten im Laufe der Jahrhunderte ändern. Doch auf wahre Gleichberechtigung wartet Orlando vergebens.

Trailer: © PRT

Mit: Jaëla Probst, Helge Salnikau, Alessandra Wiesemann
Regie: Magz Barrawasser
Bühne: Clara Eigeldinger
Kostüm: Rabea Stadthaus
Licht: Joachim Kiel
Regieassistenz: Kerstin Sommer, Nellie Buldyrski

Pressestimmen

Drei souveräne Schauspieler, ein überaus simples Bühnenbild und etwas geschickt eingesetzter Theaterzauber genügen völlig, um dem Literaturklassiker in schlanken 80 Minuten die Ehre zu erweisen. Das Publikum im ausverkauften Saal ist hingerissen. […] Eine zwanghafte Aktualisierung oder gar eine queere Ästhetik verweigert [Regisseurin Magz] Barrawasser konsequent, stattdessen lässt sie einfach die schöne Geschichte leuchten, die heute gern als Vorläufer aktueller Genderdebatten gelesen wird. (WAZ)