Schwaches Fleisch

Eine Produktion des jungen Ensembles PRogeniTur | Präsentiert von den Stadtwerken Bochum

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Ich habe die Freundin meines besten Freundes geküsst.
Ich lüge.
Ich bleibe im Bett liegen.
Ich habe morgen eine Prüfung, aber schaue seit vier Stunden Serien.
Ich esse Gummibärchen, obwohl mir längst schlecht ist.
Ich schaue weg.
Warum tun wir das eine, obwohl wir das andere für richtig halten?
Welche Antworten geben wir, wenn wir in den Spiegel schauen?
Was tun, wenn der Geist willig, aber das Fleisch schwach ist?

Seit September 2019 setzt sich das junge Ensemble des PRINZ REGENT THEATER, PRogeniTur (Lat. „Nachwuchs“) mit dem griechischen Begriff „Akrasia“ auseinander: Wir tun etwas, obwohl es sinnvoller oder anständiger oder gesünder oder klüger wäre, etwas anderes zu machen. Mit eigenen auf den Proben entstandenen Texten und unter Verwendung einer Vielzahl theatraler Mittel zeigen sie uns den immerwährenden Kampf gegen unseren schlimmsten Feind: den Schweinehund.

Ein Abend zwischen Wollen und Sollen, Reue und Treue, Schein und Sein, Liebe und Triebe, Betrügen und Lügen, Wahrheit und Klarheit, Fleisch und Zerfleischen.

Trailer: Peter Wedel - © PRT

Mit: Nina Karsten, Dyana Krupezki,

Ulric Kruse,Selina Liebert

Regie & Choreografie: Ruth Hengel

Choreografie & Regieassistenz: Maximilian Hanka

Bühnenbild: Rebecca ter Braak

Kostümbild: Ensemble

Pressestimmen

"Die Darsteller agieren sehr körperlich, haben Spaß am Spiel und die Zuschauer spüren in jeder Minute, wie engagiert sie sich mit dem Thema beschäftigt haben. Zudem regen aufschlussreiche Informationen zum Nachdenken an. Nachhaltiges Handeln in allen Lebensbereichen würde das menschliche Miteinander um einiges besser machen, ist aber immer wieder aufs Neue ein Kampf gegen Gewohnheit, Konditionierung und Bequemlichkeit.

Das junge Ensemble zeigt mit dieser Arbeit eindrucksvoll, dass auch solche Inhalte unbedingt auf die Bühne gehören." (WAZ)