SILENCE ODER WIE ICH AUS DEM FENSTER KLANG

Ein Musiktheaterstück frei nach Ideen von John Cage für Kinder ab 5 Jahren in Koproduktion mit JuBB

Mo

Johanna bleibt zum ersten Mal allein zu Haus. Den ganzen Abend. Die Eltern gehen aus. Ein Gute-Nacht-Kuss und die Tür geht zu. Und jetzt? Alleine einschlafen. Von wegen! Johanna öffnet das Fenster. Es rauscht und raschelt, brummt und quietscht von draußen rein. Das könnte musikalisch werden oder sein…

„SILENCE oder wie ich aus dem Fenster klang“ ist ein Theaterstück von und mit seltsamen Klängen und vertrauten Geräuschen, schiefen Tönen und versteckten Abenteuern… und ein bisschen auch vom Älterwerden.

Der Komponist John Cage ist sein Leben lang neugierig wie ein Kind geblieben. Er hat ein „stilles“ Musikstück geschrieben und gezeigt, dass es eigentlich gar keine Stille gibt, sondern dass sich darin ganz viele Geräusche verstecken. Er hat die Saiten des Klaviers mit Schrauben und Radiergummis bestückt, um neue Klänge zu erzeugen, er hat mit Alltagsgegenständen musiziert, ohne dabei den Humor zu verlieren, und er hat bei all dem vieles dem Zufall überlassen.

Die Junge Bühne Bochum, kurz JuBB genannt, wurde 2018 von einer Gruppe Künstlerinnen und Künstlern gegründet, die über viele Jahre zuvor Schauspiel-, Tanz- und Musiktheaterproduktionen für ein junges Publikum am Schauspielhaus Bochum entwickelt haben.

Eintrittspreise: 10,-€ / erm. 5,-€

Schauspiel & Musik:
Michael Habelitz
Lea Kallmeier
Manuel Loos

Maria Trautmann

Regie: Thorsten Bihegue
Bühnenbild: Michael Habelitz
Kostüme: Esther van de Pas
Produktionsleitung &
Regieassistenz: David Goldmann
Fotos: Christopher Deutsch

Pressestimmen

Mit Mitteln des Physical Theatre und Klängen, die den Alltag auf ganz neue Weise erschließen, wird der Familienalltag eines kleinen Mädchens zum Rahmen für Reflexionen über das, was wir gemeinhin als Lärm abqualifizieren oder als Nebengeräusch ignorieren. Die Protagonistin bleibt abends erstmals allein zu Hause, öffnet das Fenster, sieht die Sterne – und erschließt sich einen wundersamen Kosmos aus Klängen. Das vermeintlich Normale wird zum Abenteuer. Dazu tragen auch das so einfache wie wirksame Bühnenbild, das Michael Habelitz geschaffen hat, und Esther van de Pas' fantasievolle Kostüme bei. Auf feste Rollenzuordnungen wird verzichtet und Klischees gewitzt aufgebrochen. - Das muss man gesehen – und vor allem gehört – haben. (Stadtspiegel)